gPRA
 


 

Generalisierte  Progressive Retina Atrophie (gPRA) bei Hunden

und

Das

Forschungsprojekt

an der Molekularen

Humangenetik der

Ruhr Universität

Bochum

                                

Die generalisierte Progressive Retina Atrophie (gPRA) ist eine erbliche Augenerkrankung, von der mittlerweile viele Hunderassen betroffen sind.
Sie führt im Endstadium zur Erblindung und ist nicht behandelbar oder heilbar.

 

Erste Anzeichen

Erste optische Beeinträchtigungen, die dem Hundehalter auffallen, sind Unsicherheiten in der Dämmerung oder in dunklen Räumen, weil die Anpassung des Sehvermögens an das Dämmerlicht verloren geht.
Weiter kommt es zu einer Erweiterung der Pupillen und ungewöhnlich starken Lichtreflexen des Augenhintergrundes. 

So erscheinen die Augen eines solchen Hundes zeitweise gross und leuchtend und bedenklich ist dieses Phänomen auf jeden Fall, wenn es bei Tageslicht und Sonnenschein auftritt.

 

Auch bei Tiber waren die auffallend leuchtenden Augen erste Symptome, die durch ein Dünnerwerden der Netzhautschichten entstehen (Habil.Schrift Prof. Spieß, Zürich).

Ansonsten kann sich ein Hund im Anfangsstadium der gPRA in seiner gewohnten Umgebung völlig unauffällig verhalten und seine zunehmende Unsicherheit in fremdem Terrain wird oft als Verhaltensproblem gedeutet.

 

Tiber zeigte erste Unsicherheiten in Bereichen, in denen das Licht stark vom Licht zum Schatten wechselte, in der Dämmerung und z.B., wenn er sich auf die tiefstehende Sonne zubewegte.

 

 

                               Tiber mit 3 Jahren und blind

Jan.1997 Tiber mit leuchtenden Augen

 

 

 

Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann ein sekundärer Grauer Star (Katarakt) entstehen, der nicht schmerzhaft ist.


Allerdings wurde  festgestellt, dass bei älteren gPRA-Hunden ein erhöhter Augendruck (Glaukom) entstehen kann, der eine tierärztliche Behandlung erfordert (Dr.Brahm, DOK. Vortrag CBP, Herbst 2009).

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

 

Bei Tiber wurde ab ca. 2007 eine regelmäßige Kontrolle des Augeninnendrucks durchgeführt. Wenn notwendig, wurde er getropft, um den angestiegenen Augeninnendruck zu regulieren.                                                

 

 

 

 

 

               Tiber mit fast 13 Jahren, Katarakt bds.

 

 

 

 

 

 

 

 

                 

                          

 

Das "Magst du einen Keks?" - Gesicht...

 

                                                                                             1999 Überflieger

 

 

 

Sommer 2002 Strandleben                                      2005 Dogdancing mit Quivive

Top